hamburg - joinville

Das Hotel de L'Europe 1849 in Hamburg


d)     Verhandlungen Adolph Schramms in Rio de Janeiro

Im Hamburger Auftrag

 

Zuständig war zwar – wie Schramm Dr. Soetbeer am 26. Dezember berichtete – der Ministern des Inneren, Marcellino de Brito; aber er hatte sich gleich an den Chef des Ministeriums, Olanda Cavalcanti dÁlbuquerque, gewandt, der zugleich das Finanz- und das Marineministerium verwaltete, da er zu dem Minister bereits in freundschaftlicher Beziehung stand.

Als er ihn das erste Mal aufsuchte, fand er ihn in erregter Stimmung; denn der Minister hatte sich über einen Artikel der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“, dem damals meist beachteten deutschen Tageblatt geärgert, weil sie sich kritisch über die Zustände in Petropolis geäußert hatte. Der Minister war ferner verstimmt, weil von französischen und belgischen Häfen Einwanderer eingetroffen waren, die zwar ihre Passage bezahlt hatten, jetzt aber auf die Unterstützung der Regierung angewiesen waren. Damit gab Cavalcanti seinem Besucher gleich zwei Trümpfe in die Hand; Schramm setzte ihm auseinander, dass bei einem Vertrag mit einer respektablen deutschen Gesellschaft den kritischen Journalen der Wind aus den Segeln genommen werde, und da die Gesellschaft für die Unbemittelten sorgen wolle, brauche die Regierung also nur Geld für Kirchen, Schulen und Hospitale hergeben: „Diese Vorzüge des Hamburger Plans machten auf ihn –im Kontrast mit dem Dünkirchner Menschenhandel – den günstigen Eindruck, und er versprach mir, der Sache reifliche Überlegung zu schenken“.

Bei seinem nächsten Besuch erfuhr Schramm, dass der Regierung bei der Prüfung des Hamburger Planes mehrere Bedenken gekommen seien:

  1. ein Prämie für Einwanderer sei unnötig, da sie auch so kämen;
  2. Landzuweisungen ohne Entgelt entsprächen nicht dem Plan der Regierung;
  3. in der Provinz Rio Grand seinen weitere Kolonisten unerwünscht, da durch zu viele Einwanderer die brasilianische Nationalität gefährdet werde –die Regierung könne daher Unterstützung nur in Aussicht stellen, wenn als Ziel die weiter nördlich gelegenen Provinzen ins Auge gefasst würden.

 

Der Minister meinte, in Rio Grande do Sul, der südlichsten Provinz, hätten die Bodenpreis bereits eine nordamerikanische Höhe erreicht und die nach Norden anschließenden Staaten Santa Catarina und Sao Paulo würden sich auch ohne Zutun der Regierung schnell bevölkern. Schramm machte Einwände, erkannte aber, dass der Hamburger Plan von Grund auf geändert werden müsse.

Im Einvernehmen mit dem Hamburgischen Generalkonsul Hermann Schröder, den Schramm als zwar durch Unkenntnis der Landessprache im Verhandeln gehemmten, aber angenehmen, liebenswürdigen, allgemein geachteten Kollegen anerkannte, ließ er

  1. den Wunsch nach unentgeltlicher Schenkung fahren, da sie –wie ja schon Sieveking gemeint hatte- keinen unantastbaren Rechtstitel verbürgte; angesichts der Besorgnis wegen Gefährdung der „brasilianischen Nationalität“ sah er
  2. von der Forderung ab, dass die Gesellschaft ein geschlossenes Areal überwiesen wurde (sie war schon deshalb nicht zu verwirklichen, weil die Regierung keine Landkomplexe in der Größenordnung von 100 Quadratleguas besaß); schließlich
  3. gab er den Gedanken der nicht erreichbaren Einfuhrprämien preis – dafür sprach auch das von J.J. Sturz immer wieder geltend gemachte Argument, dass diese, falls sie gewährt  würden, von brasilianischen Notabilitäten im Bunde mit Seelenverkäufern ausgenutzt werden und zu „Sklavenkontrakten“ führen konnten. An Stelle dieser Prämien hoffte Schramm, die schon früher zur Erörterung gestellten jährlichen Subventionen der Regierung für Kirchen, Schulen und Hospitäler zu erwirken, die nur seriösen Vereinen zukommen sollten und nicht jenen, die bloß „weiße Sklaven“ an der Küste ausschifften um sie dann ihrem Schicksal zu überlassen gedachten.

 

Auf dieser neuen Grundlage schloss Adolph Schramm mit dem Minister Cavalcanti einen Vorvertrag ab. Eine Kopie übergab er dem gerade in Rio eingetroffenen Präsidenten der Provinz Rio Grande, dem ihm befreundeten Galvao, der wegen der Gefahr der Entnationalisierung keine Bedenken erhob, sich vielmehr anheischig machte, das umgeänderte Projekt dem Ministerium und den Mitgliedern des Staatsrats mundgerecht zu machen.

 

Die Ratifikation des Entwurfs durch Cavalcanti zog sich jedoch hin. Als Schramm aus Petropolis zurückkehrte, das er zusammen mit dem Direktor der deutschen Kolonie, dem Major Köhler, besucht hatte, erhielt er nur die Versicherung, der Minister wolle das Projekt im Staatsrat befürworten. Die Kammer, bei der die letzte Entscheidung lag, war erst für den Mai 1847 einberufen; diese Zwischenzeit müsse –so führte Schramm aus- dazu ausgenutzt werden, um die Zustimmung des Hamburger Vereins zu der Abänderung seines Plans herbeizuführen. Dem Generalkonsul falle die Aufgabe zu, den Minister von Zeit zu Zeit zu besuchen und sich der Hilfe des Gesandten dÁbrantes zu versichern, dessen Ankunft erwartet werde.

Zu dem Hamburger Angebot, ihm Gelder für die Bearbeitung der brasilianischen Presse zur Verfügung zu stellen, bemerkte Schramm, dass dies bei der starken Stellung des Ministeriums unnötig sei: „Fängt man einmal mit Bestechungen an, so ist denen kein Ende, und diese können nur so heimlich betrieben werden, dass nicht etwas im Publikum verlaute und dem Unternehmen in der öffentlichen Meinung nicht schade.“ Durch bezahlte Zeitungsartikel würde die Angelegenheit zudem ein zweideutiges Aussehen gewinnen.

Die Hauptschwierigkeit sah Schramm in der Frage, wohin man die Kolonisten dirigieren solle. Rio Grande war nach seiner Meinung durch einen Krieg mit Argentinien bedroht, das damals durch den –wegen seiner „bekannten Energie und Hartnäckigkeit“ berüchtigten – Diktator Rosas beherrscht wurde; in Santa Catarina sei wohl  Regierungsland zu haben, aber dort fehle es an Städten zum Absatz der Produkte. Cavalcanti habe Land bei Paranagua im nördlich anschließenden  Land bei Parana vorgeschlagen, der etwas Seehandel habe und auch für größere Schiffe erreichbar sei. Die Hauptbedingung für den guten Fortgang der geplanten Kolonie sei die Wahl eines charakterfesten, praktischen und energischen Direktors: „Der Verein wird dabei nie aus den Augen verlieren, dass er die Verantwortlichkeit für das Fortkommen von 10 000 Landsleuten übernimmt, die ihn entweder segnen oder verfluchen werden.“ Sehr viel, wenn nicht alles, hinge davon ab, ob das Ministerium, dessen Seele Cavalcanti sei, sich halten werde; dieser glaube, fest im Sattel zu sitzen. Schramm zweifelt nicht, dass er sich bis zur Eröffnung der Kammer werde halten können.

In seinem Bericht an die Commerz-Deputation hatte Schramm darauf aufmerksam zu machen gehabt, dass die Regierung durch ein Projekt beeindruckt worden sei, das Dr. Blumenau vorgelegt habe. Hier taucht in den Verhandlungen zum ersten Male ein Name auf, der in Brasilien noch heute Klang hat. Doch würde es den Rahmen dieses Aufsatzes sprengen, wenn wir auch noch die Schicksale des jungen Doktors, der sich bald von den Hamburgern wieder löste und 1849 mit seiner Siedlung „Blumenau“ begann, in unserer Darstellung einzubeziehen versuchten.

e)      Die Verhandlungen in Rio und Hamburg auf einem toten Punkt

 

Der von Adolph Schramm zusammen mit Hermann Schröder ausgearbeitete Vertragsentwurf  sah vor, dass die Regierung –in der Rechtsform des Verkaufs oder ewiger Pacht- ein zusammenhängendes Gebiet von 25-30 Quadratleguas  und dazu 200 Quadratleguas in Parzellen mit fruchtbarem Boden an einem Fluss in der Nähe einer Stadt zur Verfügung stellte. Dorthin wollte der Verein zunächst jährlich 1500, dann 1000 Kolonisten überführen, so dass ihre Zahl im Laufe von zehn Jahren oder schon früher auf 10 000 anstieg. Der Verein hatte Ingenieure und Agenten zu engagieren und für Ärzte und Geistliche zu sorgen. Er hatte Nachweis zu führen, dass er über 1 Million (Bancomark*) verfügte und übernahm bei armen Kolonisten die Verpflegung auf die Dauer von drei Monaten. Die Kolonisten sollten zum Straßenbau verpflichtet sein, durften sich andererseits ihre Bürgermeister wählen. Den Agenten des Vereins wurde das Recht zugesprochen, den Verkauf von Spirituosen zu verbieten oder doch einzuschränken. De Regierung verzichtete ihrerseits zehn Jahre lang auf Abgaben, übernahm die Zahlung von Beiträgen zum Bau und Unterhaltung von Schulen, Kirchen, Hospitäler u.s.w., stellte in Hamburg die Pässe gratis aus und gewährte Schiffen, die über 70 Einwanderer ins Land brachten, die Befreiung vom Ankergeld. In dem gleichfalls von Schröder  und Schramm unterzeichneten Anschreiben an den Minister wurde darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft nicht wie andere Kompanien an den Frachten verdienen und die Versorgung der Kolonisten der brasilianischen Regierung zuschieben, sondern eine Musterkolonie gründen wolle, die der bisherigen Kritik der deutschen Zeitungen an der Auswanderung Schweigen auferlege; für die brasilianische Regierung sei der Plan, der durch die Namen der Beteiligten die erforderlichen Garantien biete, im Hinblick auf Steuern und Zölle vorteilhaft, auch brauche seinetwegen die geltende brasilianische Gesetzgebung in keinem Punkte abgeändert werden.

 

Am 31. Dezember konnte Schramm bereits nachtragen, dass soeben in Pernambuco der Visconde dÁbrantes gelandet sei, der bisherige Gesandte in Berlin, der sich anschickte, das Außenministerium zu übernehmen. Dieser war zunächst mit dem Hamburger Projekt nicht einverstanden gewesen; nachdem ihm Schramm aber die erfolgten Abänderungen auseinandergesetzt hatte, wollte er den Plan befürworten.

Im Mai 1847 empfahl der Kaiser in einer Thronrede bei der Eröffnung der Kammer Maßregeln zur Hebung der Kolonisation, aber sie ging auseinander, ohne etwas beschlossen zu haben, und Galvao sperrte sich jetzt gegen die Einwanderung in Rio Grande do Sul, da dort bereits zu viele Deutsche ansässig seien. Die Aussichten, zu einem Ergebnis zu kommen, sanken weiter.

Dabei ist zu vermerken, das fortan mit dem 1840 mündig erklärten, jetzt zweiundzwanzig jährigen, blonden, groß und kräftig gebauten Dom Pedro II. als einem aktiven Faktor der brasilianischen Politik zu rechnen war. Solange er bartlos war, ließ seine Unterlippe die Abstammung seiner Mutter aus dem Hause Habsburg erkennen. Als er älter wurde, ließ er sich einen breiten Vollbart stehen, der ihm im Alter ein patriarchenhaftes Aussehen gab. Im Gegensatz zu seinem ungebildeten und sprunghaften Vater zeichnete sich der zweite Pedro durch ein ausgedehntes Wissen und das Bestreben aus, es immer noch zu erweitern; auch widmete er sich seiner hohen Aufgabe mit rastloser Regelmäßigkeit. Sein Titel lautete: Ïmperador Constitucional“, und er trachtete danach, ihm gerecht zu werden: er wahrte die ihm durch die Verfassung eingeräumten Rechte, überschritt sie aber nicht. Daher wuchs er mehr und mehr in die Stellung einer vermittelnden Gewalt zwischen Rechts und Links hinein, deren Autorität nicht gewaltsam verteidigt zu werden brauchte.

Wenn Adolph Schramm noch 1846 gemeint hatte, dass der Kaiser weder gouverniere (d,h, sich auf die Repräsentation beschränke) noch regiere (d.h. politisch führe), so traf das von nun an nicht mehr zu.

Was hatten die Hamburger inzwischen erreicht?

Sieveking konnte Schramm mitteilen, dass der Verein in Verhandlungen mit dem Prinzen Franz von Joinville stehe, dem Sohn des „Bürgerkönigs“ Louis Philippe, der als Mitgift seiner Gemahlin, Francisca de Alcantara, einer Tochter des Kaisers Dom Pedro I., große, noch völlig unerschlossene Ländereien in der Provinz Santa Catarina bekommen hatte, also gerade in jenen Landstrichen, auf die sich mittlerweile das Augenmerk des Vereins als die am besten geeigneten richteten.

Aber schon im Mai zeigte sich, dass ein Abschluss sehr fraglich war. Der Beauftragte des Prinzen sprach von einem günstigeren Vorschlag, der diesem vorgelegt worden sei – es war unklar, ob dies als Vorwand dienste, weil dem Prinzen mittlerweile Bedenken gekommen waren, mit einer deutschen Gesellschaft abzuschließen. Auch wollte der Prinz nur 5 Quadratleguas hergeben, während die Hamburger ja an ein viel größeres Gebiet dachten. In Hamburg nahm man an, dass der Prinz nur eine kleine Kolonie wünsche, da sich dann der Wert seines übrigen Besitzes von selber erhöhen musste. Sieveking schaltete auch den hamburgischen Residenten Rumpff in Paris ein, aber dieser sah sich nicht in der Lage, den steckengebliebenen Karren voranzutreiben.

Ein großer Verlust war für den Verein der Tod des Syndicus: am 30. Juni schied er ruhig aus dem Leben. In sein Amt rückte Dr. Carl Merck nach, der zwar weitgereist war, aber an Brasilien nur mittelbar durch seinen Bruder Ernst Interesse gewann. Auch beanspruchten jetzt die innerdeutschen Verhältnisse, die sich immer mehr –auch in Hamburg selbst- zuspitzten, das allgemeine Interesse so, dass die Frage der Auswanderung in den Schatten rückte. Der 1846 begründete Verein löste sich daher sang- und klanglos auf.

Inzwischen hielt Adolph Schramm, den der Tod seines „früheren Chefs und alten Freund  Sieveking“  sehr getroffen hatte, weiter die Augen in Brasilien offen. Am zweiten September berichtete der dem Syndicus Merck über neue Aussichten, die sich abzeichneten. Denn da der neue Minister des Auswärtigen, Saturnino de Souza de Oliveira, in einem Manifest an die Kammer erklärt hatte, er sei bereit, Handelskontakte unter der doppelten Voraussetzung abzuschließen, dass Brasilien strikte Reziprozität sowie die Stellung einer meistbegünstigten Nation eingeräumt werde, stellte sich für Hamburg die Frage, ob es sich um den Abschluss eines den Vertrag von 1827 erweiterten Abkommens bemühen solle. Adolph Schramm glaubte nicht, dass der Minister sich lange werde halten können, da der Minister des Innern, Paula e Souza, die bedeutende Persönlichkeit in neuen Kabinett, anderer Auffassung sei. Auch werde beim Abschluss neuer Verträge in Brasilien zuerst einer mit England abgeschlossen werden müssen. Jedem Abkommen mit London stand jedoch die leidige Streitfrage wegen der Durchsuchung der des Sklavenhandels verdächtigen Schiffe im Wege, da sie für Brasilien zu einer Prestigefrage geworden war. Schramm wies darauf hin, dass man nicht glauben dürfe, einen neuen Traktat mit dem brasilianischen Geschäftträger in Hamburg aushandeln zu können; die großen Herren in Rio hingen zu sehr an den mit dem Abschluss eines Vertrages verbundenen Sporteln, und der Kaiser halte zu sehr auf die Dehors, als dass er den Abschluss außerhalb seiner Hauptstadt zulassen werde. Als Unterhändler komme an Stelle des zurzeit beurlaubten Generalkonsuls ein Konsul nicht in Frage, da dieser nicht zum Diplomatischen Corps rechne. Wolle man – möglichst zugleich im Namen von Bremen und Lübeck –einen ausländischen Diplomaten betrauen, könne man aus personellen Gründen zurzeit nur den englischen oder den französischen Gesandten bitten. Dann sei allerdings geraten, möglichst bis zum Zusammentritt der Kammer, also bis Mai, zum Ziel zu gelangen. Eine eigene Mission zu entsenden, wie das 1827 geschehen war, glaubte Schramm nicht empfehlen zu können, da sie mit beträchtlichen Kosten verbunden sein würde und die Chance ganz von dem Minister abhinge, der jeden Tag gewechselt werden könne. Doch bleibe es für Hamburg gerade bei dem häufigen Ministersturz und der in Brasilien, besonders im Unterhaus, herrschen Stimmung gegen die Fremden äußerst wichtig, eines Tages einen Traktat zu erlangen, der sowohl die Kaufleute als auch die Emigranten in den subtropischen Provinzen sichere.

Der Gedanke, einer ausländischen Macht die Wahrnehmung der hamburgischen Interessen anzuvertrauen, hat rückschauend etwas Frappierendes; damals bestand jedoch in den transozeanischen Gebieten noch eine gewisse Solidarität der Europäer, und der Senat hat die britische Regierung deshalb noch mit Erfolg in den fünfziger Jahren gebeten, den Schutz hamburgischer Kaufleute in Übersee durch seine Konsuln wahrzunehmen.

Der inzwischen in Hamburg eingetroffene und von Merck konsultierte Generalkonsul Schröder schloss sich am 12. November Schramms Auffassung an. Dessen Mitteilung, dass der britische Gesandte erklärt hatte, er werde sich Maßnahmen Brasiliens, die die ausländische Commis betreffen, mit Gewalt widersetzen, konnte Schröder dahin ergänzen, dass  vor kurzem der britische Geschäftsträger dem abgetretenen Minister Einblick in seine Instruktionen gewährt habe, in der es hieß, „er solle die Drohung, dass man viel leichter nach Brasilien als nach China eine Flotte senden könne und dass dazu genug Schiffe bereitlägen, einmal aussprechen“.  Man erzählte sich, dass der jetzige Gesandte noch bestimmtere Aufträge erhalten habe: es waren jene Jahrzehnte, in denen ein Machtwort Englands –gutwillig oder mit geballter Faust in der Tasche- in der ganzen Welt respektiert wurde und selbst der Mandschukaiser auf dem chinesischen Thron im „Opiumkrieg“(1840/42) eingesehen hatte, dass die britische Flotte stärker war als alles, was er aufzubieten vermochte.

Auch Schröder meinte, es sei das beste, England zu veranlassen, gleich für Hamburg mit abzuschließen. Aber er warf doch die Frage auf: “Kann man überhaupt an England ein solches Anerbieten machen?“ Vielleicht wolle es sich allein Vorteile verschaffen; vielleicht erreiche es Vergünstigungen, die für Hamburg ungünstig seien. Er empfahl, seinem Vertreter in Rio Eventualinstruktionen zu geben, und schlug vor, der Senat solle versuchen, Adolph Schramm, dessen Urteil als Teilnehmer an der Gesandtschaft von 1827 besonders berücksichtigt werden müsse, als Hamburger Bevollmächtigten nach Rio zu schicken, damit er die Verhältnisse prüfe und seinen Rat erteile; er könne sich dort außerdem auch noch um die Kolonisationspläne kümmern, die zwar Privatangelegenheiten darstellten, aber für Hamburgs Handel wichtig seien: „Bei der Bekanntschaft des Herrn Schramm mit vielen der hochgestellten Personen möchte er vielleicht besonders dazu passen; jedoch weiß ich nicht, ob derselbe sich in seinem Geschäft auf längere Zeit lossagen kann“. Wenn man Schramm beauftrage, müsste ihm allerdings Gelder zur Verfügung gestellt werden, damit er die Verhandlungen zu bescheunigen in Stand gesetzt sei.

Der Syndikus Merck schrieb in diesem Sinne an Adolph Schramm, und dieser antwortete ihm am 8. Februar 1848 aus dem abgelegenen Maroim, wohin erst nach längerer Zeit die Nachricht gelangte, dass in Europa soeben die Flamme der Revolution hochgeschlagen war, die jetzt ein Land nach dem anderen ergriff.

„Ich bin Ihnen sehr dankbar, lieber Doctor, über die gute Meinung, die Sie von mir als Unterhändler in Rio hegen. Die Ministereien wechseln indes dort so rasch und mit ihnen die Systeme, da der Kaiser selbst keins zu besitzen scheint, dass ich eine solche Mission nur mit sehr zweifelhaften Aussichten auf Erfolg antreten könnte und doch nicht unverrichteter Sache wieder zurückkehren möchte. Ich bin nun seit drei Jahren in Brasilien und habe meiner Mutter und meinen Brüdern und Freunden die Rückkehr in diesem Jahr versprochen. Für jetzt also kann ich, wenn man sich meiner für eine Kommission erinnern sollte, dieselbe nicht annehmen.“ Einwände Mercks gegen die Vermittlung Englands ließ Schramm nicht gelten; man habe ja schon früher – so z.B. in Marokko- Zuflucht zu englischer Hilfe genommen, und das von Hamburg im Widerspruch zu ganz Deutschland verkündete Prinzip des Freihandels müsse zu immer freundlicheren Beziehungen der Vaterstadt zu England führen, „das gewiss als erste Weltmacht eine mächtige Stütze ist und dessen Repräsentant  in Rio,  Lord Howden, den meisten Einfluss besitzt.“ Eine eigene Gesandtschaft abzuschicken, schien Schramm dagegen nach wie vor zu teuer und zu riskant. Er legte Merck im Einzelnen dar, wie unsicher das zurzeit amtierende Ministerium dastand, obwohl es die letzten Wahlen so beeinflusst hatte, dass die Opposition auf 15 Abgeordnete zusammengeschmolzen war.  In Bezug auf die Sache dünkte ihn für Hamburg ein Traktat mit Brasilien leichter abzuschließen zu sein als für irgendeinen anderen Staat, das die Vaterstadt die verlangte Reziprozität ja im vollsten Sinne gewähren könne. Auch sei damit zu rechnen, dass die Regierung den Kammern gern einen Modellvertrag vorlegen werde, der dann die Norm für weitere Traktate abgebe. Denn da die Kammern in ihrer nationalen Reizbarkeit überall Demütigung und Einschüchterung durch die fremden Mächte witterten, könne ein solcher Vertrag mit der Gloriole vorgelegt werden, Brasilien habe jetzt den schwachen gewährt, wonach die Starken vergebens getrachtet hätten; „kurz, erwürde –wie Sie begreifen- sich dem Vertrag ein sehr populärer Auftrieb geben lassen“.

Als Adolph Schramm nach Hamburg zurückkehrte, fand der dort in der Angelegenheit, die ihn so stark beschäftigt hatte, nichts mehr zu tun. Vergeblich aber war –dass sollte sich zwei Jahre später erweisen- die angewandte Mühe doch nicht gewesen, Geklärt war jetzt, wie man es machen und wie man es nicht machen musste, wenn man in Südbrasilien eine deutsche Siedlungskolonie begründen wollte.

 

 

 

 

f)       Die brasilianischen Projekte im Revolutionsjahr (1848)

 

Die Revolution, die im Februar 1848 in Paris ausbrach und im März auf Deutschland übergriff, verschob mit einem Schlage alle Aspekte, die bisher das politische Denken bestimmt hatten. Am 18. Mai trat in Frankfurt eine aus allgemeinen, geheimen und direkten Wahlen –ein völliges Novum- hervorgegangene Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche zusammen, in der alle deutschen Gebiete, auch die deutsch-österreichischen, vertreten waren. Sie wählte zum Reichsverweser den Erzherzog Johann, der in dieser Eigenschaft ein Reichsministerium berief.

Die Nationalversammlung sah sich als berechtigt an, die Interessen der Deutschen in allen Teilen der Erde wahrzunehmen; entsprechend eingestellt war die Reichsregierung. Um ihre internationalen Anerkennung zu erwirken, bereitete sie die Entsendung von Sondergesandten vor, die den ausländischen Regierungen die Bildung einer deutschen Zentralgewalt zu notifizieren hatten; das Ziel war, ständige Vertretungen des Reiches einzurichten.

Nach London wurde der Baron Adriani geschickt. Der Reichsaußenminister Dr. Heckscher, von Haus aus ein angesehener Hamburger Rechtsanwalt, hatte im Einvernehmen mit seinen Landsleuten als ständigen Gesandten den aus einer ursprünglich englischen Familie stammenden und auch sachlich qualifizierten Syndikus Dr. Banks ins Auge gefasst, aber er wollte sich nicht dem Vorwurf aussetzen, sein Reichsamt zu Gunsten seiner Vaterstadt auszunutzen, und stellte deshalb dessen Ernennung bis zur Lösung der dänischen frage zurück. Für die Vereinigten Staaten war Kandidat des Reichshandelsministers Duckwitz, als eines Bremers, der Abgeordnete K. Th Gevekoht, der gut ausgewiesen war, da er zwei Jahre lang bremischer Spezial-Gesandter in Washington gewesen war; da er jedoch aus Bremen stammte, war Gevekoht den Hamburgern suspekt. Sie setzten sich deshalb für den Abgeordneten von Rönne ein, den Berlin für die preußische Gesandtschaft in Washington vorgesehen hatte –er war, wie Kirchenpauer nach Hamburg berichtete, darüber „bis zum Weinen“ betrübt, da er lieber Reichsgesandter werden wollte.

Am 22. August konnte Kirchenpauer eine Liste mit Namen von sieben Abgeordneten übersenden, die für solche außerordentlichen Missionen vorgesehen waren: es handelt sich zunächst noch um europäische Länder.

Die Hamburger erkannten hier eine Chance, um nicht nur die steckengebliebenen Siedlungsprojekte wieder flott zu machen, indem die Nationalversammlung für das Protektorat über die Auswanderung gewonnen wurde, sondern auch, um den hanseatisch-brasilianischen Vertrag von 1827 dadurch auf eine breitere Grundlage zu rücken, dass er in einen Vertrag mit der neuen Zentralgewalt umgeändert wurde. Für diese Aufgabe gab es im Augenblick keinen besser geeigneten Kandidaten als Adolph Schramm, da er ja bereits 1827 mitgewirkt und in den letzten Jahren gezeigt hatte, dass er sich auf diplomatische Verhandlungen verstand, auch das Vertrauen der in Rio de Janeiro maßgebenden Kreise besaß.

In Frankfurt setzte sich dieser Plan der mit Adolph Schramm befreundete Ernst Meck ein; in Hamburg war dessen Vertrauensmann Justus Ruperti, Schwager und Mitinhaber der Merckschen Firma. Bereits am 1. Juli hatte dieser Ernst Merck für die vielen Briefe gedankt, die er von ihm aus Frankfurt erhalten hatte; er hatte ihm versichert; „Die Berichte von Brasilien werde ich mit Ross und Soebeer durchstudieren und Dir baldigst das Nähere melden“.  Die Briefe der beiden Schwäger sind durchzogen dem leidigen Argwohn gegen die Bremer und gegen Arnold Duckwitz, den nunmehrigen Reichshandelsminister, im Besonderen. Am 22. August schrieb Ernst Merck dem Schwager: “Wenn es irgend möglich ist, Schramm nach Rio zu senden, so geschieht es. Darauf kannst du Dich verlassen! Wir setzen alles daran, und geschehen wäre es schon, wenn er nicht in Hamburg wäre“.

Wir haben die Schicksale dieses zum Halbbrasilianer gewordenen aber noch mit allen Fasern seines Herzens an der Heimat hängenden Schramm bis in den Februar 1848 verfolgt. Damals bereitete er bereits seine Rückkehr nach Hamburg vor, und im Juni erwartete man dort, dass er in Bälde eintreffen werde.

In der Vaterstadt konnte sich Adolph Schramm nicht lange entspannen. Die Mercksche Aktion rief ihn nach Frankfurt, und hier traf er gerade in jenen Tagen ein, die über das Schicksal der Nationalversammlung entschieden.

Es ging jetzt um die Frage, ob das deutsche Parlament den von Preußen unter russischem und englischen Druck abgeschlossenen, ihren Vormarsch nach Jütland hinein ein Ende bereitenden Waffenstillstand gutheißen, also Schleswig Holstein seinem Schicksal überlassen sollte oder nicht. Nach langen Debatten fügte sich das Parlament den Tatsachen, die es nicht ändern konnte und billigte mit schwacher Majorität die Politik der Reichsregierung, d.h. den Waffenstillstand. Dieses Zurückweichen in einer nationalen frage gab den Anstoß zu einem Aufstand in Frankfurt, der nur durch eilig herbeigerufenen Truppen gebändigt werden konnte. Tiefe Empörung löste in ganz Deutschland die Ermordung der Abgeordneten Fürst Lichnowsky und General v. Auerswald aus: drohten Zeiten, wie sie die Franzosen nach dem Sturz der Monarchie erlebt hatten?

Den bisherigen Reichsaußenminister Dr. Heckscher löste der Freiherr von Schmerling, ein Österreicher, ab. Über eine der letzten Amtshandlungen des Abtretenden teilte der Vertreter Hamburgs in Frankfurt, der Senator Dr. Kichenpauer, dem Senat am 27. September mit: „Heckscher hat den hier anwesenden Schramm dem Minister Schmerling vorgestellt und zum Gesandten in Rio, den Herrn v. Rönne aber zum Gesandten in Washington empfohlen, wie wir es gewünscht hatten“.

Es lässt sich nicht mehr feststellen, ob Adolph Schramm erst nach den Schreckenstagen eintraf oder schon da war, als der Doppelmord geschah und das Militär die Ordnung wiederherstellte –so oder so, die Eindrücke dieser Tage bestimmten sein ganzes weiteres Leben.

Den Gedanken, ob Adolph die ihm zugedachte Mission annehmen solle oder nicht, wird er sehr intensiv in seinem Kopf herumgewälzt haben. Schon als er 1827 die Uniform eines Legationsrats angezogen hatte, war die Versuchung an ihn herangetreten, die diplomatische Laufbahn einzuschlagen; aber er hatte sich gesagt –und der Syndikus Sieveking hatte ich darin bestärkt- , dass er ohne eigene Mittel wenig Aussicht voranzukommen habe und deshalb besser tue als Kaufmann so viel zu verdienen, dass er nicht nur ein angenehmes, unabhängiges Leben führen, sondern auch noch Mutter und Brüder unterstützen konnte. Zum zweiten Mal hatte Adolph sich den Gedanken, in die Diplomatenlaufbahn einzuschwenken, 1839 überlegen müssen, als er im „halbamtlichen“ Auftrag erkundete, welchen Chancen sich dem hanseatischen Handel im Bereich des Mittelmeeres anboten. Er besaß nunmehr bereits ein ausreichendes Vermögen, als Sieveking bei ihm anklopfte, ob er nicht die in Konstantinopel und Kairo erforderlichen Verhandlungen selbst durchführen wolle. Adolph hatte seinem Gönner damals geschrieben, dass er für sein Leben gern wieder seinen diplomatischen Rock anziehen würde, dass aber seine Verpflichtungen gegenüber der von ihm aufgebauten Firma es ihm unmöglich machten, sich noch länger zu beurlauben.  Im Jahre 1848 war er bereits ein reicher Mann, der die Verantwortung drüben schon dem Bruder abgetreten hatte, also frei über sein weiteres Leben verfügen durfte. Er hatte das Einsiedlerleben in Maroim satt, und das gesellschaftlich so anziehende Leben in Rio de Janeiro bedeutete eine Verlockung, zumal wenn man in den vertrauten Kreis als Reichsgesandter jenes Deutschland zurückkehrte, das  bis jetzt ein in keinem diplomatischen Handbuch registrierter Begriff war.

Der Besuch, den Adolph Schramm  dem Minister v. Schmerling abstattete, bezeugt, dass er bereit war, der dritten Versuchung seines Lebens nachzugeben und mit diplomatischem Auftrag noch einmal nach Brasilien zurückzukehren. Es lag nicht an ihm, dass er das Amt des Reichsgesandten in Rio nicht erhielt, sondern an der Reichsregierung, ja nicht einmal an ihr, da sie keinen freien willen mehr hatte. Diese Tatsache legten die folgenden Wochen und Monate bloß.

Der Reichshandelsminister Duckwitz sah seine Aufgabe darin, die Einigung Deutschlands auch in dem ihm anvertrauten Bereich voranzutreiben. Er hatte am 22. September in der Paulskirche eine Rede gehalten über die kommerzielle Einheit Deutschlands, die das Ziel der Reichspolitik bilde: „Der Anfang wird gemacht werden müssen mit der Umwandlung der Handels- und Schifffahrtsverträge der einzelnen deutschen Staaten in Reichsverträge, um den Bundesstaat als Einheit in den Völkerverkehr einzuführen“.  In seinem sofort abgesandten Bericht an den Senat sprach Geffcken, der den beurlaubten Kirchenpauer vertrat, von einem „wichtigen und wahrscheinlich folgenreichen Schritt“;  Duckwitz stieß gleich noch weiter vor: er regte an , dass fortan die Handelsschiffe die schwarz-rot goldene Flagge setzten: Kirchenpauer wollte das sofort nur für die Kriegsschiffe zugestehen, für Handelsschiffe erst nach angemessener Frist; der Vorschlag wurde daher einer Kommission überwiesen. Am 29. September kündete Kirchenpauer dem Senat ein zirkular der Reichsregierung an, das verlangte, die Bundesstaaten sollten alle ihre Gesandten aus dem Ausland zurückziehen oder diese zum mindesten anweisen, die Reichsgesandten als die eigentlichen Vertreter Deutschlands bei den fremden Regierungen einzuführen.

Bereits am 25. September hatte Geffcken gemeint,  die völlige Unabhängigkeit und Selbständigkeit Hamburgs sei nicht mehr zu retten. Ernst Merck hielt die neuen Vorschläge für verfrüht, und den Senat machten sie stutzig; er beschloss auf Vorschlag des Vaters Merck, sich zunächst mit Bremen  und Lübeck auf eine gemeinsame Stellungnahme zu einigen, und befragte die Commerz-Deputation. Diese empfahl, die Länderkonsulate zunächst noch neben den Reichsorganen bestehen zu lassen, war aber dafür, dass alle Vertretungen nach erreichter Einheit zusammengefasst werden sollten; sie drängte in ihrer Entgegnung darauf, dass wie bisher neben den Berufsdiplomaten als Konsuln und Vizekonsuln ehrenamtliche Kaufleute verwandt wurden –mit dieser Einrichtung hatten die Hansestädte ja ausgezeichnete Erfahrungen gemacht.

Die Hamburger brauchten sich ja über das „Ja-Neun“, zu dem sie gelangten, den Kopf nicht mehr zu zerbrechen, denn Preußen, vertreten durch v.Camphausen, erhob gewichtige Einwände. Es setzte sich in Frankfurt die Ansicht durch, erst müsse man das Verfassungswerk als Ganzes fertig stellen, ehe man die Zoll- und Handelseinheit verwirkliche. Die Antwort, die Hamburg im Dezember auf Duckwitzens Rundfrage gab, war daher bereits überholt und verschwand in den bereits angesammelten Aktenbergen.

Erst recht nicht zeitgemäß war angesichts der abgewandelten Lage ein im Januar 1849 gestellter Antrag Adoph Schramms, seinen Bruder Ernst, der in Pernambuco bereits den hannoverschen und sardinischen Konsulatsgeschäfte führe, zum Reichskonsul zu ernennen. Um sich als Hamburger bei Duckwitz keinen Korb zu holen, hatte er als Vermittler in Frankfurt den ihm aus der Jugendzeit bekannten Professor Fallati sowie in Bremen den Syndikus Smidt und J.F. Wm Löning zwischengeschaltet, und in deren Schreiben wurde er dann auch bei Duckwitz als ein Mann eingeführt, der Schwerreich nach Hamburg zurückgekehrt sei und dort als Haupt der Konservativen in höchstem Ansehen stehe. Aber das Gesuch hatte natürlich keinen Erfolg –nicht weil die Bremer wieder einmal einem Hamburger missgönnten, was ihnen „gerechterweise“ zustehen musste, sondern weil der Reichsregierung die Flügel geknickt waren und deshalb die im September aufgegriffenen Pläne lautlos zu Boden fielen.

Alle Hoffungen, die sich vorübergehend an die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche geknüpft hatten, waren 1849 als Illusion entlarvt. Nach einer Hochspannung, wie sie Deutschland seit den Befreiungskriegen nicht erlebt hatte, erzwang der gang der Geschichte eine Ernüchterung, die sich bleiern auf alle Bundesstaaten legte.

 

 


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